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7. Juni 2017
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BIONIK: MOBILE SYSTEME (M.Sc.) – Was machen die Master-Absolventen?

Das Schnittfeld zwischen Natur- und Ingenieur-Wissenschaften macht zukünftige Absolventen des Masterprogramms "Bionik: Mobile Systeme" für den Arbeitsmarkt in Forschungs- und Entwicklungsabteilungen attraktiv. Absolventinnen und Absolventen eröffnet sich ein weites Tätigkeitsfeld auf allen Gebieten der Erforschung und Entwicklung innovativer, nachhaltiger Technologien für zukunftsorientierte Transport- und Mobilitätssysteme. Im Folgenden kommen einige der Absolventinnen und Absolventen selbst zu Wort.

Timo Gericke ...

Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Braunschweig am Institut für Strömungsmechanik (Messung und Beeinflussung von Strömungen)

 

... hat nach einer Ausbildung zum Elektroinstallateur die Fachoberschule Technik in Lüneburg besucht. Nach dem Maschinenbaustudium hat er das Masterprogramm „Bionik: Lokomotion in Fluiden“ an der Hochschule Bremen absolviert.

 

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Foto: T. Gericke

 

 

Was machst Du derzeit?

„Derzeit arbeite ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Strömungsmechanik der TU Braunschweig an meiner Doktorarbeit. Hauptsächlich beschäftige ich mich mit der Vermessung von dynamischen Strömungsphänomenen an Luftauslässen von Verkehrsflugzeugen und der Anwendung von gezielten Maßnahmen zur Unterdrückung/Verminderung dieser.“

 

Wenn Du Bionik studieren willst,...

„...dann kannst Du Dich auf ein hochinteressantes Themengebiet und ein ausgezeichnetes Team aus Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeitern freuen!“

 

Ich würde wieder Bionik studieren, weil...

„...mir das Studium gezeigt hat, dass die aus dem Maschinenbau bekannten Vorgehensweisen zur Lösungsfindung nicht die einzigen sind.“


Erinnerst Du Dich an ein prägendes Erlebnis Deiner Studienzeit?

„Am besten kann ich mich erinnern an die vielen praxisorientierten Projekte, in denen die Grundlagen für meine jetzige Tätigkeit gelegt wurden. Hierzu zählt insbesondere die optische Feldmesstechnik Particle Image Velocimetry.“

 

Philipp Kloss ...

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am DFKI (Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz) in Bremen, Unterwasser- und Weltraum-Robotik

 

 

... hat nach Matura in Österreich (Abitur) sowohl den Bachelor- als auch den Masterstudiengang in der Bionik in Bremen absolviert.

 

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Foto: Ph. Kloss

 

Was machst Du derzeit?

Masterstudiengang an der Hochschule Bremen für Bionik erfolgreich abgeschlossen. Daraufhin habe ich mich in diversen Instituten und Firmen beworben, wobei ich darauf geachtet habe das dort inhaltlich, so gut wie möglich, auch Bionik umgesetzt werden kann.
Geklappt hat es dann am DFKI (Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz) in Bremen mit einer Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Hier bin ich in der Unterwasser- und Weltraum-Robotik als Hydrodynamiker und Konstrukteur beschäftigt. Inhaltlich geht es um anwendungsorientierte Grundlagenforschung. Bionik ist hier eine sehr willkommene Kompetenz und lässt sich gut einbringen. Man denke nur daran, was alles in der Natur schwimmt, taucht, fliegt oder aber sich terrestrisch fortbewegt. Dies lässt sich wunderbar mit der Robotik verbinden. Hier trifft das Ingenieurswesen auf Naturwissenschaften.“

 

Was hat Dir das Bionikstudium gebracht?

„In diesem Zusammenhang ist mir aufgefallen, dass ich mich aufgrund meines Bionik-Studiums sehr gut mit diesen unterschiedlichen Disziplinen auseinander setzen kann, und bspw. mit Dipl.-Ingenieuren wie auch mit Biologen gut in den Austausch gehen kann.
Die inhaltliche Tiefe in den jeweiligen Disziplinen erarbeitet man sich allerdings erst nach und nach im Arbeitsalltag, entsprechend der persönlichen Interessen und Kompetenzen. Im Studium habe ich allerdings gelernt mich in die unterschiedlichsten Thematiken einzuarbeiten. Dies hilft mir nach wie vor sehr gut weiter bei meiner Weiterbildung und „Spezialisierung“.

 

Möchtest Du angehenden Studenten noch etwas mit auf den Weg geben?

„Ich würde meinen Lebensweg wieder so gestalten wie eben kurz beschrieben, und bin froh Bionik studiert zu haben. Es sei jedoch gesagt, dass ich das Studium als sehr zeitintensiv empfinde und es danach erst so richtig los geht mit der Eigeninitiative, um dorthin zu kommen wo man hin möchte. Man ist nach dem Abschluss des Studiums noch lange nicht fertig, wenn man das überhaupt jemals sein kann. Dies gilt zwar wahrscheinlich für die verschiedensten Studienfächer, wobei ich denke, dass einem, nach dem Bionik-Studium, hierbei noch mehr abverlangt wird. Dafür hat man allerdings nach dem Abschluss einen unheimlich großen Horizont, der sich mittels der erlernten Kompetenzen und Eigeninitiative wunderbar, dem jeweiligen Fokus nach, richten lässt.“.

 

Daniel Matz ...

Technischer Mitarbeiter am Bionik-Innovations-Centrum der Hochschule Bremen

 

... hat vor dem Bionikstudium eine Ausbildung zum Mechatroniker bei der Firma Krause absolviert, welche automatisierte Fertigungsstraßen Automotoren und Getriebebau. Nach der Hochschulreife auf der Fachoberschule Elektronik hat er sowohl seinen Bachelor als auch seinen Master in der Bionik der Hochschule Bremen gemacht.

 

 

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Foto: B-I-C

 

Was machst Du derzeit?

„Derzeit arbeite ich in der Arbeitsgruppe von Herrn Prof. Dr. Albert Baars. Dort betreue ich die Computerräume des Studiengangs und den Rechner-Cluster für die numerischen Strömungssimulationen. Aktuelle Projekte umfassen unter anderem die Umströmung von Körpern wie der Seehund-Vibrisse und die Fluid-Struktur-Wechselwirkung.“

 

Was möchtest Du angehenden Bionikstudenten mit auf den Weg geben?

„Meine eigenen Erfahrungen im Studium der Bionik zeigen, dass es auch mit einem ziemlich technischen Hintergrund zu schaffen ist. Die ersten Semester und dort vorallem die Bereiche der Biologie, Zoologie und Botanik sind etwas härter, dafür sind die späteren Semester mit den technischeren Fächern umso leichter.“

 

Was hat Dir das Bionikstudium rückblickend gebracht?

„Das Bionikstudium hat mich persönlich sehr weiter gebracht, nicht nur wegen des Wissens, das vermittelt wurde, sondern vor allem wegen der Freiheit in den Projekten und dem damit zusammenhängenden zwingenden Fähigkeitserwerb.“

 

Sebastion Möller ...

Projektingenieur in der imare GmbH - Institut für marine Ressourcen in Bremerhaven

 

 

 

 

... hat sowohl den Bachelor- als auch den Masterstudiengang in der Bionik in Bremen absolviert und ist dann 75 km nördlich nach Bremerhaven gezogen, um als Projektingenieur in der Arbeitsgruppe bionischer Leichtbau am imare tätig zu werden.

 

 

 

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Foto: S. Möller

 

Was machst Du derzeit?

„Inhaltlich befasse ich mich hauptsächlich mit der Akquise, Koordination und Durchführung von Forschungsprojekten in dem Themenfeld des strukturellen Leichtbaus auf Basis natürlicher Vorbilder. Gleichzeitig fließen Inhalte aus den Gebieten der Strömungsmechanik oder den Werkstoffwissenschaften mit ein, was für einen abwechslungsreichen Berufsalltag sorgt. Des Weiteren gehören in einer kleinen Arbeitsgruppe wie der unseren Aufgaben wie die Erstellung von Marketingkonzepten und Werbematerial oder die Vorbereitung von Messeauftritten und Ergebnispräsentationen bei Kunden zur Arbeit dazu.“

 

Den Studiengang Bionik empfehle ich,...

„...allen vielseitig interessierten Menschen, die sich sowohl in den Natur- als auch den Ingenieurwissenschaften wohlfühlen und sich bis zum vertiefenden Masterstudium inhaltlich noch nicht zu sehr einschränken wollen. Das Studium der Bionik bietet in dem Fall eine breite Palette an Themen und deckt einen großen Teil an Wissensgebieten ab. Damit vermittelt es einen sehr guten Überblick über die sich ergebenden Möglichkeiten für die zukünftige Ausrichtung nach dem Bachelorstudium.“

 

Nils Owsianowski ...

ROV-Ingenieur und Operator bei den Meeresbiologen am Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven

 

 

... hat eine Ausbildung zum Vermessungstechniker absolviert, sein Abitur nachgeholt und ist dann über den zweiten Bildungsweg an der Hochschule gelandet, wo er mit 27 Jahren sein Studium begann.

 

 

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Foto: N. Owsianowski

 

Was machst Du derzeit?

„Ich gehöre zu den ersten Prototypen, die aus dem Bionikstudium in die freie Wildbahn der Berufswelt entlassen wurden. Nach dem Bachelor, einem Jahr Arbeit und weiteren drei Semestern erlangte ich den Masterabschluss Bionik. Nach ein paar Jahren Lehre und Forschung im selben Studiengang bin ich am Alfred-Wegner-Institut gelandet.
Dort besetzte ich eine Ingenieursstelle bei den Biologen und bin für die gesamte Technik der Wissenschaftler zuständig. Sämtliche Messsysteme obliegen meiner Obhut, zu denen auch ein ferngesteuerter Unterwasserroboter (ROV) gehört. Diese müssen für den Einsatz im Feld vorbereite, gegebenenfalls weiterentwickelt und letztendlich auch eingesetzt werden. So komme ich in den Genuss an Expeditionen teil zu nehmen, die mich bis in die entlegensten Regionen der Erde (von Arktis über die Tropen bis in die Antarktis) führen.“

 

Was möchtest Du angehenden Bionikstudenten mit auf den Weg geben?

„Niemals aufgeben, es lohnt sich!“

 

Was hast Du aus Deinem Bionikstudium mitgenommen?

„Auch wenn dieser Beruf in der Tat nicht viel mit Bionik gemein hat, kommt mir der interdisziplinäre Charakter und die Kombination aus Natur- und Ingenieurswissenschaften sehr zu gute. Zumindest spreche ich die Sprache der Biologen und kann somit die technischen Herausforderungen den Wünschen der Wissenschaftler entsprechend anpassen und gestalten.
Für mich ist die Bionik eher eine Denk- und Vorgehensweise als ein tatsächlicher Lösungsansatz. Wobei ich eingestehen muss, dass mich diese Ausbildung sehr geprägt hat und ich durchaus oft zuerst in der Natur nach Ideen schaue. Schließlich ist der Tellerrand nicht das Ende und durch das Bionikstudium lernen wir weit über ihn hinaus zu blicken.“

 

Joshua Tagoe ...

Application Engineer bei der Firma Exa in Stuttgart

 

 

 

 

 

 

 

... hat direkt nach Bachelor auch das Masterstudium „Bionik: Lokomotion in Fluiden“ an der Hochschule Bremen absolviert.

 

 

 

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Foto: J. Tagoe

 

Was machst Du derzeit?

„Derzeit tätig bin ich bei der Firma Exa. Die Exa GmbH ist in Deutschland ein Softwarehersteller und Entwicklungspartner wobei der Hauptfokus auf der Automobilindustrie liegt. Ziel ist es aerodynamische, thermo-dynamische und akustische Fragestellungen in der Fahrzeugentwicklung zu lösen. Die Basis-Software PowerFLOW ist dabei ein auf der Lattice-Boltzmann-Methode basierender CFD-Code.

Im Stuttgarter Exa-Büro arbeite ich in einem sehr internationalen Team. Meine aktuellen Arbeitsschwerpunkte liegen auf dem Gebiet der Aeroakustik und Prozessoptimierung: Durchführung von Entwicklungsprojekten im Bereich Aeroakustik, Technische Kundenbetreuung, Weiterentwicklung und Optimierung von Simulationsmethoden und -prozesse vom Pre- bis zum Post-Processing, Planung und Durchführung von internen und externe Schulungen, Spezialist für Geometrieaufbereitung und -prozess, Methodenentwicklung im Bereich Aeroakustik.“

 

Wenn Du Bionik studieren willst,...

„...dann solltest Du Interesse an Ingenieur- und Naturwissenschaften zeigen, über den Tellerrand sehen wollen, offen für Neues und Innovation sein, ein Teamplayer sein und Spaß am vernetzten und manchmal unkonventionellen Denken haben.“

 

Ich würde wieder Bionik studieren, weil...

„...es mich nach wie vor thematisch interessiert und es einem beruflich viele Möglichkeiten öffnet. Darüberhinaus, habe ich im Berufsleben festgestellt, dass während des Bionk-Studiums sehr gute Grundlagen in den Hard- und Softskill geschaffen worden sind.“

 

Was hat Dir am Bionikstudium besonders gefallen?

„Sehr gefallen am Bionikstudium hat mir die familiäre und freundschaftliche Atmosphäre im Studiengang. Tolle Erinnerungen habe ich vor allem an die vielen Projektarbeiten, die zwar trotz großem Arbeitsaufwand vor allem in der Gruppe Spaß gemacht haben. Außerdem bietet das obligatorische Auslandssemester, die Chance wertvolle internationale Erfahrungen zu sammeln.“

 

Stefanie Wuttke ...

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Bionik-Innovations-Centrum der Hochschule Bremen

 

 

 

... hat sowohl den Bachelor als auch den Master in der Bionik an der Hochschule Bremen absolviert. Nach dem Bachelorabschluss hat sie bereits drei Jahre als Projektangestellte im B-I-C gearbeitet. Außerdem war sie bereits als Lehrkraft an der Freiherr-von-Rochow-Oberschule in Pritzwalk tätig.

 

 

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Foto: B-I-C

 

Was machst Du derzeit?

„Am Bionik-Innovations-Centrum beschäftige ich mich mit der Weiterentwicklung der umweltfreundlichen und bewuchsvermindernden Schiffsfarbe „Haifischhaut“. Seepocken und andere Bewuchsorganismen haben Klebemechanismen mit welchen sie sich nahezu überall anheften können. Auch wenn der Hai es schafft, sich gegen diese zu wehren, müssen für die erfolgreiche Anwendung in der Großschifffahrt nach Änderung der Farbzusammensetzung noch zusätzliche Testläufe in der Nordsee durchgeführt werden, um die Antifouling- und Materialeigenschaften zu überprüfen.“

 

Wenn Du Bionik studieren möchtest...?

„...dann solltest Du viel Spaß am Entdecken neuer Dinge mitbringen. Entscheide Dich rechtzeitig welche thematische Richtung Du einschlagen möchtest, verliere aber die anderen nicht aus dem Auge.“


An was erinnerst Du Dich am liebsten aus Deiner Studienzeit zurück?

„Am besten in Erinnerung geblieben ist mir mein Auslandssemester, in dem ich die Adhäsions- und Reibungskräfte der Haftpads von Baumfröschen gemessen habe. Ich suchte das ein oder andere Mal am Boden kriechend im Labor nach meinen entsprungenen Versuchstieren. Wie oft habe ich den Satz gesagt: Die Frösche kamen dabei wirklich nicht zu Schaden!“

 


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