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INTERNATIONALER STUDIENGANG BIONIK – Was machen die Bachelor-Absolventen?

Ein festes Berufsbild des „Bionikers“ existiert nicht. Den Absolventen des Internationalen Studiengangs Bionik bieten sich aufgrund der im Studium vermittelten Inhalte und Kompetenzen zahlreiche Betätigungsfelder. Im Folgenden kommen einige der Absolventinnen und Absolventen selbst zu Wort.


GREEN UP YOUR FUTURE ist ein Ausstellungsprojekt von BIOKON e.V.
und Green Economy Academy e.V. zu Jobs mit „Greening“-Potenzial.

 

Markus H.H. Hollermann ...

Geschäftsführer/Gründer von „die Bioniker“ in Bremen und Angestellter bei der Pumacy Technologies AG im Bereich Innovationsmanagement/Change & Strategy

 

 

... hat nach dem Bachelor der Bionik 2009 noch ein Jahr in verschiedenen Projekten am B-I-C gearbeitet. Im Anschluss studierte er Industrielles Management an der Universität Bremen und gründete „die Bioniker“. Heute ist er außerdem als Innovationsmanager bei der Pumacy Technologies AG tätig und studiert Integriertes Design an der Hochschule für Künste.
Für seine Bachelorarbeit wurde er mit dem International Bionic Award 2010 ausgezeichnet.

 

 

 

 

 

Weitere Informationen ...

 

Foto: M.H.H. Hollermann

 

Was machst Du derzeit?

„Sowohl bei „die Bioniker“ als auch bei der Pumacy Technologies AG beschäftige ich mich mit der Ideenfindung und dem Innovationsmanagement sowie der Entwicklung einer bionischen CAI Software.“

 

Wenn Du Bionik studieren willst,...

„...dann solltest Du so sein wie die Kratzwürmer. Sich mit der Gruppe festbeißen, auch wenn drumherum mal Scheiße ist, offen bleiben für alles sowie ab und an den Wirt wechseln.“

 

Ich würde wieder Bionik studieren, weil...

„... es damals wie heute Spaß macht, zwischen den Welten (Biologie, Technik, Wirtschaft) zu agieren. Überdies bietet einem das Studium die Möglichkeit sich in sehr vielen Themenbereichen auszuprobieren, sich breit aufzustellen und dabei viele Menschen kennenzulernen. Am besten gefiel mir der Präparationskurs am Freitag - direkt nach den Studentenparties. Ganz großes Tennis.“

 

Felix Bernhard ...

Mitarbeiter in der AG Robotik der Universität Bremen am Deutschen Forschungsinstitut für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Bremen

 

... hat nach einer landwirtschaftlichen Ausbildung und dem Zivildienst beim Marburger Rettungsdienst sein Abitur mit Schwerpunkt Datenverarbeitung nachgeholt. Als er während des Studiums mit den Robotikkursen der Universität Bremen in Kontakt kam, war schnell klar, dass er in die Robotik gehen möchte. Am DFKI schrieb er seine Bachelorthesis in einem internen Lokomotionsprojekt (LittleApe).

 

Weitere Informationen ...

 

Foto: F. Bernhard

 

Was machst Du derzeit?

„Nach Beendigung des Studiums arbeitete ich für 3 Jahre am Projekt: iStruct, einem affenähnlichen Roboter mit künstlicher Wirbelsäule, und segmentierten Füßen. In einem neuen Projekt arbeite ich mich nun in die Herzkatheter-Robotik ein, um mit einem neuen Team dort meinen Beitrag zu leisten. In meiner Freizeit fahre ich Rettungswagen in Bremen und John Deere Traktoren in der Heimat. Ich programmiere Arduino Microkontroller und schreibe Programme in Python. Die entstehenden Synergien zu sehen und zu nutzen, bereitet mir sehr viel Freude.
Inhaltlich habe ich mich in den letzten Jahren mit Recherchen, Aufbereitungen, Vorträgen, anatomischen Abstraktionen, Konstruktion, Fertigung und Fertigungsverfahren (z.B. 3D Druck, CNC, Vakuumguss), Elektronik, Sensorik, BLDC-Motoren, und Systemwartung beschäftigt. Zurzeit liegt mein Fokus auf der Signalverarbeitung und dem Programmieren in Python.“

 

Was hast Du aus Deinem Bionikstudium mitgenommen?

„Die Bionik hat mir ein breites Grundwissen gegeben, die Fähigkeit mich schnell in neue Themengebiete einzuarbeiten sowie mich mit Programmierern bis hin zu Maschinenbauern sachlich auseinanderzusetzen. Es ist spannend, nie langweilig, es gibt immer neue Herausforderungen. Das Wichtigste: Ich kann meine Begeisterung in meinem Job ausleben, in dem ich diese in all die neuen Teilbereiche lege und sie mit meinen Kollegen teile.
Für mich war das Studium nicht einfach, speziell nicht, wenn man nebenbei noch Geld verdienen musste, es hat sich aber gelohnt. Die dort angeeigneten Fähigkeiten haben mir eine solide interdisziplinäre Grundlage gegeben und mir wichtige Perspektiven und Optionen aufgezeigt. Vielen Dank!“

 

Chris J. Dallmann ...

Masterstudent an der Universität Bielefeld im Studiengang Systems Biology of Brain and Behavior

 

 

... hat bis 2011 Bionik in Bremen studiert und im Anschluss in Bielefeld seinen Master in Systems Biology of Brain and Behaviour gemacht. Seit Ende 2013 arbeitet er an seiner Doktorarbeit beginnen.

 

 

Weitere Informationen ...

 

Foto: C. Dallmann

 

Was machst Du derzeit?

„Derzeit bereite ich am Lehrstuhl für Biologische Kybernetik an der Universität Bielefeld meine Masterthesis vor. Ich beschäftige mich mit terrestrischer Lokomotion von Insekten und versuche im Hinblick auf bio-inspirierte Laufmaschinen die Ansteuerung der zahlreichen Beingelenke mittels kombinierten Kinematik- und Dynamik-Messungen besser zu verstehen.“

 

Wenn Du Bionik studieren willst,...

„...dann solltest du Durchhaltevermögen für die anstrengende Prüfungszeit am Ende des Semesters mitbringen und das Einarbeiten in die vielen verschiedenen Themenbereiche als sportliche Herausforderung ansehen.“


Was hat Dir am Bionikstudium besonders gefallen?

„Sehr gut am Bionik-Studium gefallen hat mir der direkte und offene Kontakt zu den Lehrenden und die Möglichkeit, meine Fähigkeiten bezüglich wissenschaftlichen Schreibens und Präsentierens im Rahmen zahlreicher kleiner Forschungsprojekte zusammen mit meinen Kommilitonen verbessern zu können.“

 

Thomas Klimek ...

Vertriebsleiter-Abteilung Bionischer Leichtbau, Alfred-Wegener- Institut in Bremerhaven

 

 

 

 

 

 

 

 

... hat sein Bionikstudium mit einer Bachelorarbeit bei BMW abgeschlossen. Dies war der Einstieg in die Industrie, wodurch er eine Stelle als technischer Koordinator für die Entwicklung von Antriebstechnologien bei der japanischen Firma Bando fand. Nach mehreren Jahren in Japan und vielen Geschäftsreisen in Europa sowie einem berufsbegleitendem MBA-Studium, ging es weiter bei der Firma Brose als Assistent der Geschäftsführung der Geschäftseinheit Türsysteme.

 

 

 

Weitere Informationen ...

 

Foto: Th. Klimek

 

Was machst Du derzeit?

„Am Alfred-Wegener-Institut schaffe ich die Verbindung zwischen unserer Leichtbautechnologie „ELiSE“ und unseren Kunden in zahlreichen Branchen. Dabei übersetzen wir die Funktionalität, Effizienz und Ästhetik von Kieselalgen in technische Produkte.“

 

Welche Tipps kannst Du angehenden Bionikstudenten geben?

„Wer zunächst Berufserfahrung sammeln möchte, dem kann ich den Kontakt zu professionelle Personalberatungen („Headhunter“) sehr empfehlen. Es gibt einige sehr gute Beratungen, die einen guten Berufseinstieg unterstützen.“

 

Was hat das Studium für Dich besonders gemacht?

„Ich war immer fasziniert davon, wie multidisziplinär und offen die Bionik-Studenten sind. Die tollen Inhalte und das kreative Klima machen den Studiengang einmalig.“

 

Mareike Markowis Quijano ...

Mitarbeiterin bei der S.N.O.P. Systems GmbH in Wolfsburg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

... hat nach dem Abitur ein freiwilliges soziales Jahr in El Salvador gemacht und anschließend Bionik studiert. Heute arbeitet sie in Wolfsburg.

 

 

Weitere Informationen ...

 

Foto: M. Markowis Quijano

 

Was machst Du derzeit?

„Den Bachelor habe ich Anfang 2010 erfolgreich abgeschlossen und bin zum Arbeiten von Bremen nach Wolfsburg gezogen. Seitdem bin ich bei der Firma s.n.o.p. angestellt, einem familiengeführten mittelständischen Unternehmen mit Hauptsitz bei Paris, welches Karrosseriebauteile für den Automobilsektor entwickelt und herstellt.

Nach anfänglicher Orientierungs- und Einlernphase sowie Mitarbeit an Projekten habe ich nach einem Jahr die Verantwortung für eigene Projekte übertragen bekommen. In meiner täglichen Arbeit koordiniere ich ein internationales Team von Experten aus unseren Werken und der Konzernzentrale, kommuniziere alle projektrelevanten Themen mit dem Kunden (Termine, Kosten, technische Fragen…) und besuche unsere Produktionswerke (hauptsächlich in Tschechien) und Werkzeughersteller (hauptsächlich in Frankreich). Dies alles natürlich fließend in 4 Sprachen.“


Was hat Dir das Studium gebracht und was würdest du angehenden Studenten raten?

„So komisch es klingt, kann ich bei meiner Arbeit ca. 30 % der im Studium erlernten Themen und Fähigkeiten anwenden. Hierzu zählen neben den ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen vor allem das selbstständige Einarbeiten in neue Themen und die Projektarbeit (auch mit wechselnden Teams), aber auch das Erlernen einer hohen Frustrationstoleranz – diese ist bei der Arbeit mit einem dominanten Kunden wie VW sehr von Vorteil. Ich würde deshalb jedem, der später interdisziplinär mit verschiedenen Themen arbeiten möchte, ein Studium der Bionik empfehlen. Der spätere Werdegang lässt sich nicht vorhersagen, und mit der Bionik ist ein breites Einsatzgebiet möglich.“

 

Stefan Reußenzehn ...

Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Otago University, Zoology Department, Arbeitsgruppe Bioengineering in Dunedin, Neuseeland und High School Lehrer

 

 

 

 

 

... hat direkt nach dem Bachelor im ISB ein Masterstudium an der University of Otago (Neuseeland) absolviert. Schwerpunkt der Arbeit war die Untersuchung der Biomechanik von Spinnenbeingelenken in Bezug auf Gelenkwinkel und hydraulische Gelenkstreckung. Danach hat er ein einjähriges pädagogisches Studium zum High School Lehrer für „Science, Physics und Technology“ abgeschlossen.

 

 

 

Weitere Informationen ...

 

Foto: S. Reußenzehn

 

Was machst Du derzeit?

„In der Arbeitsgruppe Bioengineering arbeite ich derzeit an der kinematischen Analyse von Spinnenlokomotion. Hierfür habe ich eine Arena konstruiert in der Spinnen von einer High-speed Camera gefilmt werden. Durch die Verwendung von Spiegeln lässt sich so die Position von Beinsegementen und Gelenken im dreidimensionalen Raum rekonstruieren.
Darüber hinaus unterrichte ich Physik sowie Design and Visual Communication an einer hiesigen High School. Für den Design Unterricht bin ich gerade damit beschäftigt ein CAD-Modul zu entwickeln, um unseren neuen 3D-Drucker in den Unterricht einzubinden.“

Wenn Du Bionik studieren möchtest...

„...solltest du offen für Überraschungen sein; denn man weiß nie was passiert und wo es einen danach hinverschlägt.“


An welche bionische Anekdote aus Deinem Studium erinnerst Du Dich noch bis heute gerne?

„Am besten kann ich mich an die Forellensezierung im ersten Jahr erinnern. Und noch viel besser an das darauf folgende Festmahl (Salmo platycephalus mit Solanum tuberosum und Vitis vinifera:-)!“

 

Judith Suttrup ...

Doktorandin (Netherlands Insitute for Neuroscience), Groningen/Amsterdam, Niederlande

 

 

... hat nach dem Bionikstudium ein halbes Jahr beim Forschungszentrum Jülich gearbeitet. In ihrem Projekt ging es um die Verarbeitung von Formen und Farben im Gehirn, woraufhin sich ein Master in Neurowissenschaften an der Vrije Universiteit in Amsterdam angeschlossen hat.

 

 

Weitere Informationen ...

 

Foto: J. Suttrup

Was machst Du derzeit?

„Seit einem Jahr bin ich jetzt Doktorandin beim Netherlands Institute for Neuroscience in Amsterdam und Groningen. In meiner Doktorarbeit beschäftige ich mich damit wie Autisten soziale Situationen wahrnehmen.“

 

Welchen Tipp möchtest Du angehenden Bionikstudenten mit auf den Weg geben?

„..Matlab lernen (macht das Leben und alle Graphen schöner).“

 

Ich würde wieder Bionik studieren, weil...

„... man damit (fast) jeden Job machen kann.“

 

Ich habe im Bionikstudium gelernt, dass...

„... es gar nicht so schlimm ist eine Präsentation zu geben.
... man morgens um 3 Uhr nochmal richtig kreativ wird.
... man Mitbewohner vorwarnem muss, wenn man künstliches Walfett in der Küche kocht.“

 

An welches Ergeignis aus dem Bionikstudium erinnerst Du Dich noch heute gerne?

„Am besten kann ich mich an den Moment erinnern als unser Pinguinmodell mit seiner wunderschönen Schwabbelhaut in einem Stück aus der Form kam. Es ist so schön wenn ein Plan funktioniert!“


 


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